Wenn man viel unterwegs ist, viel arbeitet, die nächste Klausur ansteht oder privat wieder alles aus dem Ruder läuft ist es gar nicht so leicht noch Zeit für den Sport zu finden.. Oder doch?!

Komplettes Sportoutfit von adidas ( hier Top, Tight, Schuhe)

Diesen Blogpost haben sich viele von euch gewünscht. Mich erreichen fast täglich Fragen zu meiner Sportroutine: Wie oft trainierst du pro Woche? Was trainierst du? Trainierst du deinen Bauch einzeln? Machst du mehr Cardio oder mehr Kraft?! Hast du einen Trainingsplan?

Dazu kann ich zunächst sagen: Meine Routine besteht darin mich zu bewegen. Bewegung ist das A und O! Wie, wo und wann ist erst einmal zweitrangig.

Mein Alltag ist sehr unterschiedlich und meine Arbeit als Bloggerin sehr vielseitig, kreativ und häufig an anderen Orten. Früher hatte ich einen halbwegs geregelten Studenten-Alltag, einen festen Trainingsplan, feste Arbeitszeiten und insgesamt mehr Struktur im Leben. Heute fühle ich mich manchmal „heute hier, morgen dort..“, aber ich liebe meinen Job und bin unglaublich dankbar mit eurem Support so viel im Social Media Bereich machen zu dürfen. Mein Blog und Instagram-Account haben sich in den letzten Jahren zu etwas entwickelt, von dem ich nie zu träumen gewagt hätte. Unverhofft „reingerutscht“ in die wirre Influencer-Welt, plötzlich selbstständig, täglich frei zu produzierender Content, neue Bereiche der Internetdienstleistungen/Online Marketing, IT, eigene Buchhaltung, Steuern – keine Routine, keine festen Arbeitszeiten, keine regelmäßigen Trainingseinheiten – und doch bleibt der Sport immer mein Anker in jeder meiner Lebenssituationen.

An stressigen Tagen oder auf Reisen bewege ich mich meistens eh sehr viel, sprich ich lege viele Schritte an diesen Tagen zurück. Das normale Gehen reicht mir dann manchmal schon an Bewegung. Im Alltag könnte das euer Fußweg (anstatt Bus/Auto) zur Arbeit sein, die Treppen anstatt des Aufzugs oder ein Abendspaziergang mit dem Hund. Wenn ich an einem Tag viel sitze und/oder sehr viel Büro- und Laptop-Arbeit zu erledigen ist versuche ich mindestens eine Stunde freizuschaufeln, in der ich Zeit habe zum Sport zu gehen. Zu Hause lande ich meistens im Fitnessstudio und gehe auf den Crosstrainer (→ Musik an, schnelles Auspowern, keine Gedanken um die Umgebung machen, Abschalten) oder ich gehe je nach Wetter eine Runde laufen.

Wenn ich mich in Zahlen ausdrücken soll, gehe ich in etwa 1 -2 x pro Woche Laufen (5 – 15 km), 1 – 2 x auf den Crosstrainer (30 – 60 Min.), mache ergänzend funktionelle Übungen für die Stabilisation (z. B. Planks, isolierte Rücken- und Bauchübungen, arbeite mit und ohne TRX-Bänder im Fitnessstudio → weitere meiner Bauch-Beine-Po Übungen findet ihr hier ), gehe so oft es geht 1 – 2 x pro Woche Schwimmen (40 – 60 Min.) oder starte mit Yoga/Dehnübungen in den Tag. Klingt erst einmal viel, ist es aber im Prinzip gar nicht. Glaubt mir, durch die Abwechslung fällt es kaum schwer regelmäßig Bewegung in den Alltag einzubauen. Ich trainiere selten länger als eine Stunde und habe wie gesagt auch Tage, an denen ich nicht extra zum Sport gehe. Manchmal ist es nur ein Tag ohne Sport, manchmal auch 2 – 3 Tage. Alles kein Problem, solange ich trotzdem meiner Arbeit nachgehen kann und mich ausgeglichen fühle.

Sportroutine

Ich weiß nicht, wie oft ich euch das schon erzählt habe, aber Sport sollte echt kein Zwang sein. Sport und Bewegung sind Bereicherungen – ein Ausgleich vom Alltagsstress! Macht das, was euch gut tut, womit ihr euch wohl fühlt und was euch neue Kraft & Energie schenkt. Seht es als Chance euch besser zu fühlen, zielstrebiger, konzentrierter und fokussierter zu sein. Ich merke, dass ich an einem Tag mit Sporteinheit viel produktiver bin. Vor allem als Start in den Tag, mit einer warmen Dusche und einem leckeren Frühstück danach, gibt es für mich fast nichts besseres.

Zusammenfassend ist meine Routine also stets irgendwo irgendwie etwas Bewegung in den Alltag einzubauen. Das kann ein Training im Fitnessstudio, Hotel, zu Hause oder draußen sein, ein normaler Spaziergang oder eine Shopping-Tour mit einer Freundin. Natürlich setze ich mir zum Ansporn auch gerne mal neue sportliche Ziele, wie z. B. meine Zeit beim Laufen auf 5 oder 10 km zu verbessern, eine Widerstandsstufe mehr beim Crosstrainer durchzuhalten oder dehnbarer beim Yoga zu werden.

Außerdem melde ich mich gerne bei sportlichen Events an, sammle neue Motivation auf Wettkämpfen und teste meine Leistungsfähigkeit bei Stadtläufen.

Was ist eure Sportroutine? Erzählt mal! 🙂