Hallo ihr Lieben,

schon länger gab es keinen persönlichen Blogpost mehr von mir, daher jetzt ein kurzes Life-Update 🙂 Letztens hat mir eine Leserin geschrieben, dass sie mich für meine positive Art, meinen bisherigen Weg und meine Lebensfreude immer wieder aufs Neue bewundert. Während ich die Nachricht las, saß ich mit den Nerven völlig am Ende in meiner Küche, wusste für das damalige Problem keine Lösung und zweifelte mal wieder an mir selbst. Wie jetzt?! Ich bin doch sonst immer so positiv? Bin ich das? Diese Nachricht gab mir den Anstoß dieses Thema hier einmal anzusprechen.

Top von Mint & Berry, Hose von Zara, Tasche von Mango ; Fotograf: Josep Albert Serveto | IG: @josepalbert

Wie waren meine letzten Wochen so? Die Reisen (Wien, Barcelona), Events (Workout in Köln, Pre-Wanderlust in Berlin), meine Sport-Routine und bestimmt mein halbes Privatleben bekommt ihr meist auf Instagram oder dem Blog mit. Allerdings gibt es auch noch eine andere Hälfte, die ihr nicht sehen könnt. Vertusche ich etwas? Ja, vielleicht. Eine Zeit lang habe ich mich in den letzten Wochen tatsächlich zurückgezogen – habe Snapchat ohne Vorankündigung abgebrochen und Instastory nur sporadisch unterhalten – und habe ansonsten kaum noch über Persönliches gesprochen. Warum?! Ganz einfach, weil es mir nicht gut ging. Aber ich wollte in diesen Momenten nicht darüber sprechen.

Es ist wahr, dass Instagram zum Teil eine Scheinwelt ist. Jeder, wirklich jeder Influencer hat auch mal richtig schlechte Zeiten, die er oder sie bewusst nicht teilen möchte. Das trägt leider dazu bei, dass Online der Eindruck entsteht, dass alles immer perfekt oder easy läuft. Man ist nicht verpflichtet alles zu teilen oder sich zu rechtfertigen, aber ich möchte, dass ihr euch genau das noch einmal bewusst macht. Ihr seht oft die positiven Seiten oder auch mal kleinere Alltagsprobleme, aber die wirklich harten Brocken muss jeder erst einmal mit sich selbst ausmachen. Es scheint bei anderen daher immer so viel besser zu laufen – aber das stimmt nicht unbedingt! Ihr habt vielleicht kein schlechteres oder langweiligeres Leben als Person xy. Seid froh, wenn ihr mit dem, was ihr täglich macht, zufrieden seid! Wenn ihr ein Ziel für euer Leben habt, tolle Menschen um euch herum und euer Job/Studium im Großen und Ganzen doch eigentlich gar nicht sooo schlecht ist, wie man es im Alltagsstress oder in Prüfungssituationen schnell mal darstellt. Ich bin für Träume leben; ich bin für Risiken eingehen, aber ich habe auch gelernt, dass es im Leben nie immer leicht sein wird, egal was man macht. Es wird einem nichts geschenkt, man muss für jede Art von Erfolg hart arbeiten.

Hard work pays off

In jedem Business gibt es Schattenseiten und je größer die guten, desto größer meist auch die schlechten Seiten. Es wird immer Neider, Rechtsfragen oder sonstiges geben. Ich habe in den letzten Wochen zum ersten Mal mit größeren rechtlichen Problemen kämpfen müssen. Einige deutsche Sachverwalter suchen praktisch nach Lücken im Gesetz. Mehr möchte ich dazu momentan nicht sagen. Des Weiteren ist meine Omi mit stolzen 97 Jahren verstorben. Dies und weitere Trennungen haben dazu beigetragen, dass es mir die letzten Wochen nicht so gut ging. Im Nachhinein kann man darüber schreiben, aber in der jeweiligen Situation war es nicht angebracht darüber zu sprechen. So viel zum Thema Scheinwelt Instagram, so viel zum Easy-Going-Lifestyle, den man leider damit irgendwie unterstützt. Aber ich hoffe ihr könnt jetzt nachvollziehen, dass es manchmal auch nicht anders geht. Haltet euch in schlechten Situationen am Besten vor Augen, dass auch die noch so perfekt wirkenden Personen Probleme im Leben haben können, die man nicht sieht.

Nun aber zu den positiven Dingen! Denn, wenn ich eins aus den letzten Wochen mitgenommen habe, dann die Erkenntnis, dass man sein Leben stets so lebenswert wie möglich gestalten sollte. Ich habe bereits Chancen im Leben verpasst, von denen ich immer noch sage „hätte ich mal, hätte ich mal, hätte ich mal…“. Seit Jahren bewundere ich Leute, die z. B. nach dem Abitur für eine längere Zeit ins Ausland gegangen sind. Ein paar Monate oder über ein Jahr, egal. Fast jeder redet von der besten Erfahrung seines Lebens. Jetzt ist mein Bachelorstudium abgeschlossen und es bietet sich für mich zeitlich und beruflich die Möglichkeit zu reisen. Meinen Blog kann ich zum Glück von überall auf der Welt schreiben. Wenn nicht jetzt, wann dann?! Diese Frage sollten wir uns öfter im Leben stellen. Zusammen mit einem Kumpel werde ich ab Mitte Juni für 2 Monate durch Asien (Thailand und Indonesien) touren!! Jetzt ist es raus. Das mache ich also diesen Sommer :-). Ich hoffe ihr habt Bock die Tour und unsere wahrscheinlich guten, schlechten oder auch witzigen Erfahrungen dort mitzuerleben. Ich bin schon unfassbar aufgeregt!! Habt ihr Tipps für bestimmte Orte, Inseln, Must-Sees und und und..? Eins steht jedenfalls definitiv schon fest: Ich werde in Asien zum ersten Mal tauchen!!!

Was macht ihr diesen Sommer?